aus: Über Gott und die Welt ( Über Mich und Euch ) | |
| Habe heute Nacht länger wachgelegen und da kommen einem ja die tollsten Gedanken,
dabei ist mir aufgefallen das der Mensch die Menschheit ja ziemlich zwiespältig ist, wir wissen was uns schdet und tun es trotzdem z.B. Rauchen und das unetr dem Gedanken MIR passiert ja eh nix oder das Risiko wird verdrängt. Wir haben Sehnsucht nach etwas und trauen uns nicht dieses sehnen zu verwirklichen, aus welchen Gründen auch immer sei es Gesellschaftlicheschranken oder weil wir uns nicht trauen......... Wir lieben jemanden , etwas und gerade das was wir lieben schlagen beleidigen und verletzen wir, wir sind schon komisch und das "nur" weil wir wissen wir können es, manchmal hasst man das was man doch liebt...... Unser Egoisum ist doch wohl das was uns zu Untieren macht, sicher Egoismus ist wichtig alleine um zu überleben, aber oft treibt er uns dazu etwas zutun was wir später wenn es zu spät ist bitter bereuen . Doch heimlich dürsten wir ... Anmutig, geistig, arabeskenzart Scheint unser Leben sich wie das von Feen In sanften Tänzen um das Nichts zu drehen, Dem wir geopfert Sein und Gegenwart. Schönheit der Träume, holde Spielerei, So hingehaucht, so reinlich abgestimmt, Tief unter deiner heiteren Fläche glimmt Sehnsucht nach Nacht, nach Blut, nach Barbarei. Im Leeren dreht sich , ohne Zwang und Not, Frei unser Leben, stets zum Spiel bereit, Doch heimlich dürsten wir nach Wirklichkeit, Nach Zeugung und Geburt, nach Leid und Tod. Hermann Hesse "Das Glasperlenspiel", Dezember 1932 |