aus: Über Gott und die Welt ( Über Mich und Euch ) | |
| Wow sieht meine Küche aus 2 Flaschen Vodkafeige und eine Flasche Gin hinterlassen bei einigen ihr Spuren und in meiner Küche. Hab erstmal geduscht damit ich den Geruch von den Zigarrettenrauch wegbekomme. Hmm booa so was habe ich getrunken ?? Hätte wohl noch ein par Std, schlafen sollen . Aufgeschoben ist nicht aufgeheben. Auf alle Fälle hatten wir heute Bacht ein par interesante
Themen. Eines ging über Gefühle . Was bewegt uns was geht in unserem Innersten vor . Wer von uns ist in der Lage zu sagen ja ich habe zumindest einmal in meinem Leben meine Gefühle gelebt ohne aúf Konvensionen oder Regeln zu achten. Wie oft würden wir gerne dies oder das tun und wir verkneifen es uns weil es "unanständig ist " so was macht man nicht, weil uns der Mut fehlt . Ich gehöre auch zu diesen Menschen die das nicht tun. Obwohl ich manches mal das so gerne machen würde . Aber diese Gefühle sind ein Teil von uns und ich überlege wirklich ob uns nicht etwas verloren geht, ob wir uns nicht eines Tages fragen warum hast du es nicht getan und wir fragen uns was wäre wenn. Tröstlich ist das auch die Sehnsucht ein schönes Gefühl sein kann und wir uns in unsere Träume flüchten und darin all das erleben was wir nicht leben können , wollen oder dürfen . Einiges bleibt sicher auch besser ungesagt und ungetan da wir sonst andere verletzen würden und das soll nicht sein. Du bist der Vogel, dessen Flügel kamen, wenn ich erwachte in der Nacht und rief. Nur mit den Armen rief ich, denn dein Namen ist wie ein Abgrund, tausend Nächte tief. Du bist der Schatten, drin ich still entschlief, und jeden Traum ersinnt in mir dein Samen, - du bist das Bild, ich aber bin der Rahmen, der dich ergänzt in glänzendem Relief. Wie nenn ich dich? Sieh, meine Lippen lahmen. Du bist der Anfang, der sich groß ergießt, ich bin das langsame und bange Amen, das deine Schönheit scheu beschließt. Du hast mich oft aus dunklem Ruhn gerissen, wenn mir das Schlafen wie ein Grab erschien und wie Verlorengehen und Entfliehn, - da hobst du mich aus Herzensfinsternissen und wolltest mich auf allen Türmen hissen wie Scharlachfahnen und wie Draperien. Du: der von Wundern redet wie vom Wissen und von den Menschen wie von Melodien und von den Rosen: von Ereignissen, die flammend sich in deinem Blick vollziehn, - du Seliger, wann nennst du einmal Ihn, aus dessen siebentem und letztem Tage noch immer Glanz auf deinem Flügelschlage verloren liegt... Befiehlst du, daß ich frage? Rainer Maria Rilke (1875-1926) |