PIXELPARTY Tagebuch von musiksurfer

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Wed, 04.05.2005 09:27 - Sehn Sucht
aus: Über Gott und die Welt ( Über Mich und Euch )
So, habe mal meien Werke hier durchgelesen und oh Gott ne menge Fehler gefunden,habe aber kein Bock die zu berichtigen ;). Ist wohl so das einem eigene Fehler nicht so beschäftigen wie die Fehler anderer *gg* was für ne dolle
( ich weis mit t geschrieben )Überleitung . Es ist ja schon komisch wie unser ganzes Leben, auf der einen Seite sehnen wir uns nach Zweisamkeit auf der anderen Seite steht unser Ego und das kommt zumeist als erstes ( was nicht immer das schlechteste ist ). Wir haben Sehnsucht nach etwas, sehnen es herbei fieben ihm entgegen sind unruhig denken nur noch an das/den/sie um ihm/ihr habhaft zuwerden, es zubekommen und dann ....... das Gefühl das die Sucht befriedigt wurde bis zum nächsten Kick der dann für uns noch stärker ausfallen muss zumindest aber genauso. Zu schnell haben wir uns an das gewöhnt nach dem wir Sehnsucht hatten, den wir haben es nun und wenden uns dann dem nächsten zu.
Ich frage mich im Moment was Ihr wohl denkt, Ihr die Ihr das hier lest .
Es währe nett wenn der oder andere einmal mir was schreibt, vielleich kann ich das aufgreifen und wir philosophieren gemeinsam, denn nichts anderes mache ich hier. Zwar nicht im hohen Niveau aber naja , was nicht ist kann ja noch werden.
Ich freu mich sowieso das doch einige an meiner Schreiberrei intresse haben , hatte ich nicht gedacht. So nu noch was für Motzmaus nicht von Ihrem Lieblingsdichter aber ein sehr wortgewaltiges Gedicht von meinem Lieblingsdichter, dies gedicht kommt mir persönlich sehr nahe und entspricht mir sehr.

Die Seele

Wenn Nacht begräbt des Staubes Schmerzen,
Wohin wird, ach die Seele fliehn ?
Sie stirbt nicht –aus erloschnem Herzen
Muß sie zu anderen Reichen ziehn.
Wird sie entkörpert dann auf Sternen
Und Schritt um Schritt zum Himmel gehn ?
Wird sie sogleich des Weltalls Fernen,
Ein lebend Aug`, entschleiert sehn ?

Unendlich, ewig, nie verwesend,
Allsehend, aber unsichtbar,
Das Buch der Erd` und Himmel lesend,
Schaut sie im Geist, was ist und war:
Die schwächste Spur aus grauen Jahren;
Die im Gedächtnis dämmern mag,
Das Bild der Dinge, welche waren,
Steht wieder da wie heller Tag.

Zurück ins gärende Gewimmel
Des Chaos taucht sie, und hinauf
Bis zur Geburt der letzten Himmel
Sucht sie der Dinge großen Lauf.
Durch künft`ges Werden und Verderben
Umspannt ihr Blick den Flug der Zeit,
Ob Sonn` erlischt und Welten sterben
Reglos in seiner Ewigkeit.

Hoch über Lieb` und Haß und Trauer
Lebt sie in reiner, tiefer Ruh`;
Äonen fliehn wie Jahresdauer,
Und Erdenjahre wie ein Nu.
Weit, weiter schwebt sie ohne Schwinge,
Ein ew`ger namenloser Geist,
Durchs All und übers All der Dinge,
Und weiß nicht mehr, was Sterben heißt.


(Lord Byron)






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