PIXELPARTY Tagebuch von musiksurfer

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Tue, 03.05.2005 09:36 - Unbewusst
aus: Über Gott und die Welt ( Über Mich und Euch )
Bin gestern wieder einmal von Arzt zu arzt gefallen und muss wieder mal in ein Krankenhaus, war ja gerade 14 Tage soll 2 - 3 Wochen gehen bin mal gespannt waa nu wieder ist das letzte mal haben sie festgestllt das ich Diabetis habe.
Als es darum ging wie der Mist verteilt wurde sprach unser Gott sicher der Eddy der bekommt 3 mal soviel wie die andern, oder ich war ein schlimmer Finger in meinem vorherigem Leben. Obwohl , ich danke ja ich war sicher eine dolle Frau von allen begehrt *gg* ;))
So ihr werdet merken wenn ich nicht mehr hierbin zumindest die die hier ab und an vorbeischauen.
ich sitze hier knabber an meinem Brot trinkr einen Cappucino ( Vannille ), vor meinem Fenster braut sich ein Gewitter zusammen und ich habe Schmerzen (Mistkram ) Bruse Bringsten singt Im on Fire ein schöner Titel hehe ist aus einer Cd die ich mir selbstgebrannt habe *Meine Hits*.
Ich denke darüber nach was unser Leben bestimmt, oder meint jemand von Euch das er über sein Leben bestimmt ? Einige werden jetzt sagen sicher mache ich das, glaube ich nicht ;). Warum findet man jemand auf anhieb symphatisch einen anderen schrecklich, doch nicht weil wir eine bewusste entscheidung treffen.
Es ict schom komisch wenn man sich bewusst macht das man nicht Herr im eigenen hause ist, sprich Körper.
Woher kommt die Sehnsucht, Verlangen die Melancholie doch sicher nicht weil ich sage heute will ich verlangen nach dem oder nach ihr sie es haben, das geschieht unser ohne zutun. Sicher sind viele Taten und Dinge die wir tun rational geprägt aber inwiefern können wir da auch sicher sein ?? Wie gefallen uns manche Sachen besser ein Geruch z.B. als ein anderer, klar weil er besser richt aber warum tut er das ?? . Ich war immer Rational eingestellt bis meine Seele mich krank gemacht hat und sich geweigert hat so weiter zumachen und ich über Nacht in die Melancolie gestürzt hat, was mein Weltbild nachhaltig beeinflusst hat. Ich war und bin heute immer noch, aber nicht mehr so stark ,
misstrauisch gegenüber Menschen da ich nichts gutes erwarte ( Pessimist )
heute gehe ich ersteinmal Wertfrei auf die Menschen zu und lasse mich überraschen , wenn es gut geht klasse , wenn nicht naja enttäuscht bin ich auch nicht.
Es gibt Stunden in denen ich unter Menachen bin und ich mich doch unendlich einsam fühle und es bin und ich vor Seelenschmerzen schreien könnte. Komischer weis tut es mir dann gut mit meinem kleinen Sohn ( 3 Jahre ) spazieren zu gehen, wenn ich kann und ich nicht wieder vor Schmerzen nicht laufen kann.
Der kleine Mann hat soviel Kraft und Energie das haut mich fast um, der Lebenswille diese Lebendigkeit dieser Drang zu leben ist für mich überwältigent.
Es klingt für Euch sicher komisch aber ohne meinen Sohn würde ich heute wahrscheinlich nicht hier sitzen und dies schreiben, denn ein Suizid ist für mich durchaus eine Lösung, einzuschlafen keine Schmerzen mehr keine Angst vor dem nächsten Schub keine Angst vor dem Erblinden keine 24 Std nichtstun nicht wissen was man tun soll, nicht wissen mit wem kann ich mich unterhalten.
In diesen Stunden steht er dann vor mir und sagt Papa komm ich will dir einen Käfer zeigen oder er ist erstaunt über ein Gewitter eine Blume alles was ich schon lange nicht mehr warnehme er hat mir die Augen für das kleine schöne im Leben geöffnet. Wow das ist nu sehr persönlich.

Doch heimlich dürsten wir ...


Anmutig, geistig, arabeskenzart
Scheint unser Leben sich wie das von Feen
In sanften Tänzen um das Nichts zu drehen,
Dem wir geopfert Sein und Gegenwart.

Schönheit der Träume, holde Spielerei,
So hingehaucht, so reinlich abgestimmt,
Tief unter deiner heiteren Fläche glimmt
Sehnsucht nach Nacht, nach Blut, nach Barbarei.

Im Leeren dreht sich, ohne Zwang und Not,
Frei unser Leben, stets zum Spiel bereit,
Doch heimlich dürsten wir nach Wirklichkeit,
Nach Zeugung und Geburt, nach Leid und Tod.

(Hermann Hesse "Das Glasperlenspiel")






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