aus: Extrem | |
| Die Qual der Gedanken
Wenn ich in deine Augen seh, tut es immer wieder weh, der kleine Stich in meinem Herz erbitterter Schmerz. Ich hab keine Lust mich immer in den falschen zu verlieben, hab wieder Frust, und keine die mir blieben. Weil ich sie fortgeschickt hab, nicht gut genug für mich dachte ich. Das stimmt, doch wer kann mich glücklich machen? Zu hohe Ansprüche, das hör ich jedes Mal, doch das glaub ich nicht, denn das wäre banal. Weil ich nicht so bin wie manche denken, die sich beschränken, auf Oberflächlichkeiten, lesen nicht alle Seiten im Buch genannt Leben. Wenn sie wüssten, was ich fühle, in der Mühle genannt auch Seele. Sie mahlt jeden Tag und hört nicht auf. Ich suche weiter und weiter wie ein kopfloser Reiter im dunkeln wie im hellen versteck mich im Dickicht damit keiner mitkriegt was ich alles fühl. Kann es keinem sagen, denn sie würden lachen weil sie nicht verstehen, oder nicht wollen, oder nicht können. Damit umgehen können die wenigsten und darum erzähl ichs nur wenigen. Doch die wenigen sind zu wenige, um mir das Gefühl zu geben, das ich brauch` um aufzugehn, wie die Blumen am Morgen, ohne Sorgen, denken nicht an morgen, leben für heute. Doch das ist nicht mein Ziel mein Ziel ist es, weise zu werden ohne vorher zu sterben... |