aus: was auch immer | |
| ...geht es im Leben?
um klein geboren zu werden, zu wachsen und sich später wieder davon zu trennen, was man das ganze Leben lange kennengelernt hat? um Menschen lieben zu lernen, die eine früher oder später enttäuschen, verletzen oder verlassen? um Karriere zu machen, viel Geld zu verdienen, alles haben was man will und bezahlten SEX? um sein Leben anderen in die Hände zugeben, weil man denkt abhängig von dieser Person zu sein? um sein erstes mal zu feiern, als würde es nichts wichtigeres im Leben geben? um sein Leben in den Müll zu werfen, mit der Einstellung ich bin nichts, ich kann nichts und ich will nichts? um zu sagen: hey alde, willsch du mit misch fickön? um lernen, verstehen, begreifen, akzeptieren, fühlen? um jeden Tag aufzustehen, merken dass man lebt, seiner "Arbeit" (was auch immer) nach zu gehen und wieder ins Bett zu gehen? um im Müll elend und einsam zu kripieren? ...geht es in der Liebe? um füreinander da zu sein? um vertrauen zu können und vertrauen geben? um wilden Sex zu haben? um die Menschheit am "Leben" zu erhalten? um verletzt zu werden? um das Gefühl zu bekommen, nicht alleine zu sein? ...geht es? um das Leben? um zu leben? um die Liebe? um zu lieben? um das Leben zu lieben und die Liebe zu leben! Beides liegt dem zugrunde, was man selbst draus macht! | |
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| helmchenlord Mon, 26.02.2007 23:29 An einem Wegesrand steht ein Händler. Einem Spaziergänger bietet er seine Ware an: ein Leib Brot und einen großen Strauß Blumen. Brot zum Essen, Blumen für die Liebe. "Wie passend, mein Brot ist alle, der Dame sehnt es nach Aufmerksamkeit. Gebt mir in die eine Hand Blumen und in die andere ein Leib Brot.". Wenige Minuten später erscheint ein weiterer Passant. Der Händler fragt den vorbeikommenden einarmigen Spaziergänger ob er nicht etwas kaufen wolle. Auch ihm stellt er ein Leib Brot und einen großen Strauß Blumen zur Wahl. Brot zum Essen, Blumen für die Liebe. "Welch Dilemma. Mein Brot ist hart wie Stein, der letzte Strauß Blumen der Frau längst verwelkt. Ich wünschte ich müsste nicht wählen, aber ich kann nur eines tragen. Nehme ich das Brot, so ist meinem Hunger geholfen, aber der Eindruck erweckt, dass ich nicht an meine Frau denke. Nehme ich die Blumen, weiß ich nicht ob man es mir schätzen wird auf Mahlzeit verzichtet zu haben. So nehme ich keins, entfällt die Wahl. Ach hätte ich nur beide Arme." | |